Wuppertaler Tennis-Club Dönberg e.V.

Erneuerung der Außenanlagen des WTCD in vollem Gange

Seit Januar 2017 Grundsanierung der Plätze M, 1 und 2 sowie Erneuerung aller Zaunanlagen

Der Wuppertaler Tennisclub Dönberg (WTCD) hat sich entschlossen, seine Außenanlagen umfassend zu renovieren. Hierzu zählt insbesondere die komplette Platzerneuerung der Plätze M, 1 und 2. Diese drei zentralen Plätze, die vor allem bei den Wuppertaler Stadtmeisterschaften im direkten Blickfeld der Zuschauer liegen, werden seit Januar 2017 von Grund auf erneuert. Dazu gehört der Drainagenbau, der Mehrschichtenaufbau, die horizontale Nivellierung der Plätze, der Linienaufbau, zusätzliche Zuschauerplätze und neue Platzzugangsmöglichkeiten über eine neu geschaffene Treppe.

Darüber hinaus umfasst die Erneuerung auch noch diese Arbeiten:

  • Reparatur der Wassersprenganlagen auf den Plätzen 3 bis 7,
  • Zauninstandsetzung und -sicherung auf der gesamten Clubanlage
  • Entsorgung des alten Rotsandes sowie sonstigen Mülls
  • Ausbesserung der Zugangstreppe von der Clubhausterrasse zu Platz M
  • Einebnung des Parkplatzes mit schwerem Gerät, sodass eine größtmögliche Parkplatzfläche mit leichtem Gefälle (Entwässerung) entsteht
  • Säuberung aller Wege und Betonflächen
  • Baumfällarbeiten und andere Grünschnittaufgaben (Hecke schneiden, Sträucher und Bäume ausdünnen und sicher machen, Unkraut jäten), die unter anderem die Wege besser zugänglich machen und bessere Sicht- und Nutzungsverhältnisse auf der Anlage schaffen
  • Reinigung und Auffrischung der Zuschauertribüne
  • Entsorgung des defekten Klettergerüsts
  • Entwässerungsüberprüfung inkl. Gullireinigung

Mit den folgenden Bildern wollen wir einmal zeigen, welch umfangreiche Arbeiten hierfür geleistet wurden und noch werden.

Mit dem Baufortschritt werden bis zum Abschluss der Erneuerungsmaßnahmen laufend neue Bilder ergänzt. Bis zum Beginn der Medenspiele sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Für die schweren Arbeiten musste großes Arbeitsgerät bereitgestellt werden. Caterpillar-Radlader werden sonst üblicherweise in Steinbrüchen oder beim Straßenbau eingesetzt. Beim WTCD war jetzt auch einer notwendig.

Darüber hinaus kamen zahlreiche weitere verschiedene Maschinen zum Einsatz. Die Tätigkeiten und Anforderungen beim modernen Tennisplatzbau erfordern eine große und spezifische Maschinenauswahl.

 

Selbst Schnee konnte die Arbeiten nicht stoppen: Hier wurden die Kanäle für die Drainagerohre auf Platz „M“ gegraben.

“Old Balls please” könnte man ausrufen. Bei den Aufräumarbeiten wurden eimerweise alte Bälle gefunden (auch noch weiße waren unter ihnen), die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte im Unterholz verschwunden sind.

Das große „L-Stein-Puzzle“ auf den Plätzen 1 und 2. Hiermit wird der Hang zum Weg abgestützt, ein zusätzlicher Zuschauerplatz geschaffen und eine neue Treppe installiert.

 

Mit einem etwas kleineren Radlader wurde die alte Asche abgetragen.

Während auf den Plätzen noch „Altlasten“ entsorgt wurden, wurde parallel an der Erneuerung der Platzbegrenzungen gearbeitet. Hier stehen die L-Steine schon, die die Plätze 1 und 2 neu einfassen.

 

Auf den drei Plätzen kamen etliche Kubikmeter Altasche zusammen.

Beträchtliche Mengen Bodenaushub wurden auf dem Parkplatz zwischengelagert, bevor sie entsorgt wurden.

Verlegung der Drainagerohre. Später sollen die Plätze nach dem Regen schnell wieder bespielbar sein.

Ausreichend dimensioniert, sorgfältig verlegt – der Bergische Regen kann kommen.

Da die Zäune erneuert werden müssen, lagerten etliche Meter davon bereits auf dem Parkplatz – zur Installation bereit.

Nachdem die Altasche abgetragen war, begann der Neuaufbau.

Sieht ein bisschen aus, wie auf dem Mond – folgt aber einer geordneten Systematik, damit die Plätze später gut zu nutzen sind.

Schon frühzeitig an die Netzpfosten denken (hier Platz „M“), damit später eine entsprechend stabile Netzkonstruktion installiert werden kann.

Hier wird ein Netzpfosten später guten Halt finden.

Mit einem Steiger ging es hoch hinauf in die Bäume, um Gefahren zu minimieren und wieder einen ordentlichen Schnitt in den „Wald“ zu kriegen.

Zum Clubhaus gab es kein Durchkommen. Armdicke Äste und Strauchwerk sowie der Steiger versperrten während der Arbeiten die Durchfahrt.

Im dichten Astwerk konnte der Steigerkorb nur schwer positioniert werden.

Kettensägeneinsatz auf Platz 2. Alle Plätze sollen von alten Strauchwerk freigeschnitten werden.  Erst durch die Entfernung der Zäune wurden diese Bereiche zugänglich.

Nach den Schnittarbeiten ist der Platz 2 schon deutlich heller. Die Zaunpfähle konnten einbetoniert werden

 Mehr Platz für Zuschauer und je nach Sonnenstand auch attraktive Plätze für Sonnenanbeter.

Mehr Platz zwischen Zaun und Hecke auf Platz 7.

Durchgang für Zuschauer zwischen Holzzaun und Platz 7

Große Mengen Baum- und Strauchschnitt warten auf den Häcksler.

Zusätzlicher Raum auf dem Parkplatz wurde durch weitere Baumfällarbeiten geschaffen.

Gerader Heckenschnitt an der Zufahrt zum Parkplatz. Als Ausweichparkmöglichkeit bei den Stadtmeisterschaften sehr begehrt.

Der Treppenbau, der den neuen Zugang zu den Plätzen 1 und 2 ermöglicht, schreitet voran. Auf Platz 1 liegt schon rote Asche – auf Platz 2 noch die Tragschicht dafür. Gut erkennt man auch schon die ca. zwei Meter breite zusätzliche Fläche zwischen L-Steinen und Abhang, die zukünftig als Zuschauerfläche genutzt werden kann. Hierauf sind auch Bänke geplant.

Hier möchte man gerne Tennisball sein… Unser „M-Platz“ präsentiert sich schon einmal.

Vom Clubhaus (erste Etage) bietet sich auch schon vor der Fertigstellung ein toller Blick auf die Plätze „M“, 1 und 2.

Das Flachdach des Vorbaus am Clubhaus wurde bereits schon erneuert.

Auch die Anlage des WTCD soll neu erblühen – darüber freuen sich nicht nur die Hummeln.

„Schön soll ´s werden beim WTCD“

Die Linien und Zaunpfähle auf Platz M und 1..

..sind schon erkennbar..

Der positive Gesamteindruck unserer "neuen" Anlage ist bei frühlingshaften Temperaturen bereits zu erahnen.

Bei großartigem Frühlingswetter konnten die bestens aufbereiteten Plätze ..

..Anfang Mai 2017 pünktlich zu den Medenspielen..

..nunmehr vollständig in Betrieb genommen werden.

Unsere wunderbare Tennisanlage zeigt sich nun von ihrer besten Seite..

..und kann zu recht als eine der schönsten im Bergischen Land bezeichnet werden..

.. was übrigens auch bei Nacht unter Flutlicht gilt.

Vielen Dank an unseren Schriftführer Uwe Drecker für die phantastischen Luftbilder, aufgenommen mit einer ferngesteuerten Drohne.