
Die WTCD Championships sind die dauerhaft laufende Forderungsrangliste des Wuppertaler Tennis-Club Dönberg e. V.
Ziel ist es, regelmäßige Einzelspiele zu fördern, neue Spielkontakte zu schaffen und zweimal jährlich die Clubmeisterinnen und Clubmeister des WTCD zu ermitteln.
Im Mittelpunkt stehen sportlicher Ehrgeiz, Fairness, gegenseitiger Respekt und der gemeinsame Spaß am Tennis.

Spiel- und Forderungsregeln
Die WTCD Championships sind die dauerhaft laufende Forderungsrangliste des Wuppertaler Tennis-Club Dönberg e. V.
Ziel ist es, regelmäßige Einzelspiele zu fördern, neue Spielkontakte zu schaffen und zweimal jährlich die Clubmeisterinnen und Clubmeister des WTCD zu ermitteln.
Im Mittelpunkt stehen sportlicher Ehrgeiz, Fairness, gegenseitiger Respekt und der gemeinsame Spaß am Tennis.
1. Teilnahmeberechtigung
Teilnehmen können alle spielberechtigten aktiven Mitglieder des WTCD.
Die Teilnahme ist unabhängig von Mannschaftszugehörigkeit, Leistungsklasse, Alter oder bisheriger Turniererfahrung möglich. Auch Kinder und Jugendliche können teilnehmen, sofern ihre Spielstärke eine sinnvolle Eingliederung in die gemeinsame Rangliste ermöglicht. Zunächst starten Kinder im unteren Bereich, so dass sie auch untereindander fordern können.
Mit dem Beitritt zu den WTCD Championships erkennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Spiel- und Forderungsregeln an. Die Teilnahme ist freiwillig und kann grundsätzlich jederzeit begonnen oder beendet werden.
2. Aufbau der Rangliste
Die WTCD Championships werden als ganzjährig laufende Forderungspyramide beziehungsweise Clubrangliste über eTennis geführt. Die Rangliste wird nach den Wertungsstichtagen nicht zurückgesetzt. Die Positionen entwickeln sich dauerhaft aus den Ergebnissen der Forderungsspiele.
Welche Spielerinnen und Spieler gefordert werden können, wird im eTennis-System angezeigt. Maßgeblich sind die dort hinterlegten Forderungsbereiche und Systemeinstellungen. Die erstmalige Einteilung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch die Turnierleitung anhand der erkennbaren aktuellen Spielstärke. Berücksichtigt werden insbesondere:
- die aktuelle Leistungsklasse,
- die Mannschaftszugehörigkeit,
- die Position innerhalb einer Mannschaft,
- bekannte Mannschafts- und Turnierergebnisse,
- Einschätzungen der Trainer und Sportwarte,
- gegebenenfalls eine Selbsteinschätzung.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Einstufung oder Startposition besteht nicht.
3. Ersteinstufung und Auslosung der Startplätze
Für den erstmaligen Aufbau der WTCD Championships werden die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedenen Lostöpfen zugeordnet. Jeder Lostopf umfasst Spielerinnen und Spieler mit einer möglichst vergleichbaren Spielstärke und ist einem bestimmten Bereich der Startrangliste zugeordnet.
Die konkrete Reihenfolge innerhalb der jeweiligen Ranglistenbereiche wird beim offiziellen Auftakt der WTCD Championships ausgelost. Dadurch entsteht eine sportlich ausgewogene Grundstruktur, ohne die anfängliche Rangfolge vollständig vorzugeben. Nach der Auslosung ergeben sich Veränderungen der Ranglistenposition grundsätzlich ausschließlich aus den Ergebnissen der Forderungsspiele. Ein Anspruch auf die Einteilung in einen bestimmten Lostopf oder auf eine bestimmte Startposition besteht nicht.
4. Späterer Einstieg
Ein Beitritt zu den WTCD Championships ist auch nach der erstmaligen Auslosung möglich. Später hinzukommende Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch die Turnierleitung entsprechend ihrer erkennbaren aktuellen Spielstärke sinnvoll in die bestehende Rangliste eingeordnet. Hierbei können dieselben Kriterien wie bei der Ersteinstufung berücksichtigt werden.
5. Aussprechen einer Forderung
Eine Forderung wird grundsätzlich über eTennis ausgesprochen. Die fordernde Person wählt eine im System als forderbar angezeigte Gegnerin oder einen forderbaren Gegner aus und löst die Forderung über eTennis aus. Solange eine Forderung noch nicht abgeschlossen oder aufgehoben wurde, soll grundsätzlich keine weitere Forderung ausgesprochen werden, sofern das eTennis-System dies nicht ausdrücklich zulässt. Die Beteiligten erhalten über eTennis eine Benachrichtigung und stimmen den konkreten Spieltermin anschließend eigenständig miteinander ab.
6. Annahme und Reaktion auf eine Forderung
Auf eine Forderung soll so schnell wie möglich und spätestens innerhalb von drei Kalendertagen reagiert werden. Die geforderte Person soll:
- die Forderung annehmen,
- einen oder mehrere konkrete Terminvorschläge unterbreiten oder
- nachvollziehbar mitteilen, weshalb sie derzeit nicht spielen kann.
Eine Forderung darf nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil ein möglicher Verlust der Ranglistenposition befürchtet wird. Bei Urlaub, Krankheit, Verletzung oder einer sonstigen vorübergehenden Verhinderung soll die andere Person möglichst frühzeitig informiert werden. Wiederholt unbeantwortete oder ohne nachvollziehbaren Grund abgelehnte Forderungen können durch die Turnierleitung aufgehoben und gegebenenfalls sportlich bewertet werden.
7. Frist zur Austragung
Ein Forderungsspiel soll grundsätzlich innerhalb von zehn Kalendertagen nach Ausspruch der Forderung ausgetragen werden. Die Beteiligten sollen innerhalb dieses Zeitraums mindestens zwei realistische Terminvorschläge austauschen. Kann aus nachvollziehbaren Gründen kein gemeinsamer Termin gefunden werden, kann die Turnierleitung:
- die Austragungsfrist verlängern,
- die Forderung ohne Wertung aufheben oder
- in begründeten Ausnahmefällen eine andere angemessene Entscheidung treffen.
Eine notwendige Fristverlängerung soll möglichst vor Ablauf der ursprünglichen Frist bei der Turnierleitung beantragt werden. Wird ein bereits vereinbarter Termin kurzfristig abgesagt, bemühen sich beide Seiten zeitnah um einen Ersatztermin.
8. Platzbuchung und Platzkosten
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer organisieren die Platzbuchung selbstständig über das beim WTCD geltende Buchungssystem. Für die Platznutzung gelten die jeweils aktuellen Buchungs-, Gast- und Gebührenregelungen des WTCD. Forderungsspiele haben grundsätzlich keinen Vorrang gegenüber anderen ordnungsgemäß vorgenommenen Platzbuchungen. Insbesondere während der Hallensaison tragen die Beteiligten eventuell anfallende Platzkosten nach den jeweils geltenden Regelungen des WTCD. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, werden die Platzkosten zu gleichen Teilen getragen.
9. Spielbälle
Die Spielenden organisieren die benötigten Tennisbälle selbst. Gespielt werden soll mit einheitlichen, neuwertigen oder zumindest gut spielbaren Tennisbällen. Grundsätzlich stellt die fordernde Person die Bälle. Die Beteiligten können einvernehmlich eine andere Regelung treffen. Können sich die Spielenden nicht auf bestimmte Bälle einigen, entscheidet die fordernde Person, sofern es sich um für den regulären Spielbetrieb geeignete Tennisbälle handelt.
10. Regulärer Spielmodus
Gespielt werden grundsätzlich zwei Gewinnsätze. Die ersten beiden Sätze werden bis sechs Spiele gespielt. Beim Stand von 6:6 entscheidet ein Tie-Break bis sieben Punkte. Der Tie-Break muss mit mindestens zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden. Ein erforderlicher dritter Satz wird als Match-Tie-Break bis zehn Punkte gespielt. Auch der Match-Tie-Break muss mit mindestens zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden. Das Ergebnis wird entsprechend den technischen Möglichkeiten bei eTennis eingetragen.
11. Abweichende Spielmodi
Beide Seiten können sich vor Spielbeginn einvernehmlich auf einen abweichenden oder verkürzten Spielmodus einigen. Dies kann insbesondere bei begrenzter Hallenzeit oder aus gesundheitlichen beziehungsweise altersbedingten Gründen sinnvoll sein. Mögliche Spielweisen sind beispielsweise:
- Kurzsätze bis vier Spiele,
- ein langer Satz,
- ein Zeitspiel,
- ein ausschließlich aus Match-Tie-Breaks bestehendes Match,
- eine andere eindeutig vereinbarte Kurzspielform.
Der vereinbarte Spielmodus muss vor Beginn des Matches eindeutig festgelegt werden und für beide Seiten gleichermaßen gelten. Kann ein Match wegen Ablaufs der gebuchten Spielzeit nicht beendet werden, sollen die Beteiligten grundsätzlich einen Fortsetzungstermin vereinbaren. Ein unvollständiges Ergebnis darf nur eingetragen werden, wenn beide Beteiligten damit einverstanden sind oder die Turnierleitung eine entsprechende Entscheidung getroffen hat.
12. Einspielen und Spielbeginn
Die Einspielzeit soll grundsätzlich fünf Minuten nicht überschreiten. Beide Beteiligten erscheinen pünktlich und spielbereit zum vereinbarten Termin. Bei einer Verspätung von mehr als 15 Minuten ohne vorherige Nachricht kann die wartende Person die Turnierleitung informieren. Eine automatische Niederlage entsteht daraus nicht ohne vorherige Prüfung. Die Turnierleitung entscheidet unter Berücksichtigung der Umstände, ob
- das Spiel neu angesetzt wird,
- die Forderung aufgehoben wird oder
- das Match gewertet wird.
13. Spiel ohne Schiedsrichter
Die Forderungsspiele werden grundsätzlich ohne Schiedsrichter ausgetragen. Jede Person entscheidet die Bälle auf ihrer eigenen Platzhälfte nach bestem Wissen und Gewissen. Ein Ball, der nicht eindeutig als „Aus“ erkannt werden kann, gilt als gut. Der aktuelle Spielstand soll klar und regelmäßig angesagt werden. Bei einer Unstimmigkeit soll die betreffende Situation ruhig und respektvoll besprochen werden. Kann keine Einigung erzielt werden, wird der betreffende Punkt grundsätzlich wiederholt.
Unsportliches Verhalten, persönliche Angriffe oder bewusst falsche Linienentscheidungen widersprechen dem Charakter der WTCD Championships und können durch die Turnierleitung sanktioniert werden.
14. Aufgabe, Verletzung und Abbruch
Muss eine Person ein begonnenes Match verletzungsbedingt oder aus einem anderen persönlichen Grund aufgeben, wird das Match grundsätzlich als Sieg für die andere Person gewertet. Das bis zur Aufgabe erreichte Ergebnis wird vollständig eingetragen. Die Aufgabe wird entsprechend den technischen Möglichkeiten des eTennis-Systems gekennzeichnet.
Wird ein Match wegen Regens, Dunkelheit, Unbespielbarkeit des Platzes oder anderer äußerer Umstände unterbrochen, wird es grundsätzlich zu einem späteren Zeitpunkt beim erreichten Spielstand fortgesetzt. Eine vollständige Wiederholung des Matches ist möglich, wenn beide Seiten damit einverstanden sind und dadurch keine anderen Forderungen oder Ranglistenpositionen unangemessen beeinflusst werden.
15. Nichtantritt und kurzfristige Absagen
Sagt eine Person rechtzeitig und aus einem nachvollziehbaren Grund ab, wird grundsätzlich ein neuer Termin vereinbart. Erscheint eine Person ohne vorherige Absage nicht zum vereinbarten Spieltermin, kann das Match durch die Turnierleitung als verloren gewertet werden. Vor einer solchen Wertung erhält die betroffene Person Gelegenheit, die Gründe des Nichtantritts zu erläutern. Bei wiederholtem Nichtantritt oder wiederholt sehr kurzfristigen Absagen kann die Turnierleitung eine zeitweise Sperre für weitere Forderungen aussprechen.
16. Ergebniseingabe
Das Ergebnis soll unmittelbar nach dem Match bei eTennis eingetragen werden. Grundsätzlich trägt die siegreiche Person das Ergebnis ein. Die Beteiligten können eine andere Vorgehensweise vereinbaren. Die andere Person prüft und bestätigt das eingetragene Ergebnis zeitnah. Bei einer fehlerhaften Eingabe sollen die Beteiligten zunächst gemeinsam versuchen, die Eingabe zu korrigieren. Ist eine eigenständige Korrektur nicht möglich, wird die Turnierleitung informiert. Für die Rangliste ist ausschließlich das bei eTennis bestätigte oder durch die Turnierleitung freigegebene Ergebnis maßgeblich.'
17. Auswirkungen auf die Rangliste
Die Veränderung der Ranglistenposition richtet sich nach den bei eTennis hinterlegten Regeln und Einstellungen der Forderungspyramide. Gewinnt die fordernde Person, werden die Positionen entsprechend dem festgelegten Ranglistensystem angepasst. Gewinnt die geforderte Person, bleiben die Positionen grundsätzlich unverändert, sofern die technischen Systemeinstellungen keine andere Regelung vorsehen. Die aktuell bei eTennis angezeigte Rangliste ist verbindlich. Offensichtliche technische Fehler können durch die Turnierleitung berichtigt werden.
18. Wiederholungsforderungen
Unmittelbare Wiederholungsforderungen zwischen denselben Personen sollen vermieden werden. Nach einem abgeschlossenen Match gilt grundsätzlich eine Sperrfrist von 7 Tagen, bevor dieselbe Gegnerin oder derselbe Gegner erneut gefordert werden kann. Maßgeblich sind die jeweils hinterlegten Einstellungen im eTennis-System. Die Turnierleitung kann die Sperrfrist anpassen, wenn dies für einen aktiven und fairen Spielbetrieb erforderlich oder sinnvoll ist.
19. Vorübergehende Abwesenheit
Wer aufgrund von Urlaub, Krankheit, Verletzung oder aus anderen nachvollziehbaren Gründen für einen längeren Zeitraum nicht spielen kann, soll die Turnierleitung informieren oder sich bei eTennis vorübergehend auf inaktiv setzen lassen, sofern diese Funktion zur Verfügung steht. Während einer nachvollziehbaren vorübergehenden Abwesenheit sollen offene Forderungen grundsätzlich aufgehoben oder verlängert werden. Eine vorübergehende Abwesenheit führt nicht automatisch zu einer Rückstufung. Die Turnierleitung kann jedoch Maßnahmen treffen, wenn die Aufrechterhaltung einer Ranglistenposition den aktiven Spielbetrieb erheblich beeinträchtigt.
20. Inaktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Die WTCD Championships leben von einer aktiven und regelmäßig bespielten Rangliste. Als längere Inaktivität gilt grundsätzlich ein Zeitraum von mindestens acht Wochen ohne absolviertes Forderungsspiel und ohne nachvollziehbare Begründung. Bei längerer Inaktivität kann die Turnierleitung:
- die Person vorübergehend für Forderungen sperren,
- ihre Ranglistenposition anpassen,
- sie als nicht wertungsberechtigt kennzeichnen oder
- sie vorübergehend aus der aktiven Rangliste nehmen.
Urlaub, Krankheit, Verletzung und andere nachvollziehbare persönliche Gründe werden angemessen berücksichtigt. Vor einer wesentlichen Maßnahme soll die betroffene Person nach Möglichkeit informiert werden.
21. Wertungszeiträume und Stichtage
Die WTCD Championships laufen ohne Unterbrechung über das gesamte Jahr. Zweimal jährlich werden anhand des aktuellen Ranglistenstands die Clubmeisterinnen und Clubmeister ermittelt.
Die Stichtage sind:
- 31. März, 23:59 Uhr: Winterwertung
- 30. September, 23:59 Uhr: Sommerwertung
Für die Wertung zählt der zu diesem Zeitpunkt bei eTennis bestätigte Ranglistenstand. Ein Match zählt nur dann für die betreffende Wertungsperiode, wenn es vor dem Stichtag vollständig beendet und das Ergebnis rechtzeitig bei eTennis eingetragen wurde. Spiele, die vor dem Stichtag begonnen, aber erst danach beendet oder eingetragen werden, zählen grundsätzlich für die folgende Wertungsperiode. Die Rangliste wird nach dem jeweiligen Stichtag nicht zurückgesetzt.
22. Clubmeisterinnen und Clubmeister
Clubmeisterin oder Clubmeister wird die am jeweiligen Stichtag bestplatzierte wertungsberechtigte Person der betreffenden Wertung. Vorgesehen sind insbesondere folgende Wertungen:
- offene Damen,
- offene Herren,
- Damen 30,
- Damen 40,
- Damen 50,
- Damen 60,
- Damen 70,
- Herren 30,
- Herren 40,
- Herren 50,
- Herren 60,
- Herren 70.
Je nach Teilnehmerstruktur können weitere Wertungen ergänzt oder einzelne Altersklassen nicht vergeben werden. Welche Altersklassen tatsächlich gewertet werden, wird zum Abschluss der jeweiligen Wertungsperiode durch den WTCD beziehungsweise die Turnierleitung bekannt gegeben. Die offene Wertung umfasst sämtliche teilnahmeberechtigten Spielerinnen beziehungsweise Spieler des jeweiligen Geschlechts unabhängig vom Alter.
23. Vergabe des höchstmöglichen Titels
Eine Person erhält zu einem Wertungsstichtag grundsätzlich nur einen Clubmeistertitel. Dabei wird der sportlich höchstmögliche Titel vergeben. Ist beispielsweise eine Spielerin der Altersklasse Damen 50 die bestplatzierte Spielerin der gesamten Damenwertung, wird sie Clubmeisterin der offenen Damen. Für die Clubmeistertitel Damen 40 und Damen 50 werden anschließend die jeweils nächstplatzierten wertungsberechtigten Spielerinnen berücksichtigt, die noch keinen höherwertigen Titel erhalten haben.
Entsprechendes gilt für die Herrenwertungen. Die Vergabe erfolgt in folgender Reihenfolge:
- offene Damen beziehungsweise offene Herren,
- jüngste angebotene Altersklasse bzw. älteste angebotene Altersklasse bei Kindern und Jugendlichen
- anschließend die weiteren Altersklassen in aufsteigender Reihenfolge.
Damit soll erreicht werden, dass möglichst viele unterschiedliche Spielerinnen und Spieler für ihre Platzierungen ausgezeichnet werden.
24. Zuordnung zu den Altersklassen
Für die Zuordnung zu einer Altersklasse gilt grundsätzlich das Lebensalter, das im Kalenderjahr des jeweiligen Stichtages erreicht wird. Wer beispielsweise im Laufe des betreffenden Kalenderjahres 50 Jahre alt wird, ist in diesem Kalenderjahr für die Altersklasse 50 wertungsberechtigt. Für die Winterwertung zum 31. März ist das Kalenderjahr des Stichtages maßgeblich. Die Turnierleitung kann die Altersklassenzuordnung an die jeweils geltenden sportlichen Altersklassen des Deutschen Tennis Bundes oder des Tennis-Verbandes Niederrhein anpassen.
25. Mindestaktivität für die Clubmeisterwertung
Für einen Clubmeistertitel muss eine ausreichende Aktivität im jeweiligen Wertungszeitraum nachgewiesen werden. Wertungsberechtigt ist grundsätzlich nur, wer innerhalb der sechs Monate vor dem jeweiligen Stichtag mindestens ein Forderungsspiel vollständig absolviert hat. Als vollständig absolviert gelten regulär beendete Forderungsspiele sowie Matches, die nach begonnenem Spiel aufgrund einer Aufgabe beendet wurden. Nicht ausgetragene, abgesagte oder kampflos gewertete Matches gelten grundsätzlich nicht als vollständig absolviertes Forderungsspiel.
Erfüllt die am höchsten platzierte Person einer Wertung die Aktivitätsvoraussetzung nicht, geht der Titel an die nächstplatzierte Person, die alle Voraussetzungen erfüllt. Die nicht wertungsberechtigte Person bleibt unabhängig davon mit ihrer tatsächlichen Position in der allgemeinen Rangliste sichtbar. Bei längeren verletzungsbedingten Ausfällen oder anderen außergewöhnlichen Umständen kann die Turnierleitung eine begründete Einzelfallentscheidung treffen. Ein automatischer Anspruch auf eine Ausnahme besteht nicht.
26. Top-Platzierungen und Altersklassenranglisten
Zu den Wertungsstichtagen werden neben den Clubmeisterinnen und Clubmeistern weitere Spitzenplatzierungen veröffentlicht und dokumentiert. Grundsätzlich vorgesehen sind:
- die Top Ten der offenen Damenwertung,
- die Top Ten der offenen Herrenwertung,
- abhängig von der Teilnehmerzahl die Top Three, Top Five oder Top Ten der jeweiligen Altersklassen.
Der Umfang der veröffentlichten Platzierungen einer Altersklasse richtet sich nach der Anzahl der wertungsberechtigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine Top Ten soll grundsätzlich nur veröffentlicht werden, wenn eine Altersklasse mindestens 15 wertungsberechtigte Personen umfasst. Bei kleineren Teilnehmerfeldern kann eine Top Three oder Top Five veröffentlicht werden. Die Rangfolge innerhalb einer Altersklasse ergibt sich aus der Position in der allgemeinen Clubrangliste.
Eine Person kann in mehreren veröffentlichten Ranglisten erscheinen. Die Regelung, wonach pro Wertungsstichtag grundsätzlich nur ein Clubmeistertitel vergeben wird, bleibt hiervon unberührt.
27. Hall of Fame
Die Ergebnisse der Sommer- und Winterwertungen werden dauerhaft in der Hall of Fame auf der Website des WTCD dokumentiert. Die Hall of Fame kann insbesondere enthalten:
- die Clubmeisterinnen und Clubmeister,
- die Top Ten der offenen Wertungen,
- die Top-Platzierungen der Altersklassen,
- die Zahl der aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
- die Zahl der absolvierten Forderungsspiele,
- besondere sportliche Leistungen,
- Sonderauszeichnungen,
- Fotos der Geehrten.
Die Veröffentlichung kann auf den vereinseigenen Kommunikationskanälen erfolgen, insbesondere:
- auf der WTCD-Website,
- bei eTennis,
- im Clubhaus,
- im Newsletter,
- in vereinsinternen Messenger-Gruppen,
- in sozialen Medien.
28. Sonderauszeichnungen
Zusätzlich zu den Clubmeistertiteln kann der WTCD besondere Leistungen innerhalb einer Wertungsperiode auszeichnen. Mögliche Auszeichnungen sind:
- Climber: Größter Ranglistenaufstieg innerhalb der Wertungsperiode.
- Match Champion: Höchste Zahl vollständig absolvierter Forderungsspiele.
- Winning Player: Höchste Zahl gewonnener Forderungsspiele.
- Shooting Star: Besondere sportliche Entwicklung eines Neueinsteigers, einer Neueinsteigerin oder eines jugendlichen Teilnehmenden.
- Fair Play Award: Besonders faires, zuverlässiges und vorbildliches Verhalten.
Weitere Sonderauszeichnungen können durch die Turnierleitung festgelegt werden. Ein Anspruch auf die Vergabe einer Sonderauszeichnung besteht nicht. Die Turnierleitung kann für einzelne Auszeichnungen zusätzliche Voraussetzungen festlegen.
29. Veröffentlichung personenbezogener Daten
Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer damit einverstanden, dass ihr Name, ihre Ranglistenposition, ihre Spielergebnisse und gewonnene Auszeichnungen im Zusammenhang mit den WTCD Championships vereinsintern veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung kann insbesondere erfolgen:
- über eTennis,
- auf der WTCD-Website,
- in vereinsinternen Mitteilungen,
- in Aushängen,
- im Newsletter,
- in Messenger-Gruppen,
- in sozialen Medien.
Fotos werden nur im Rahmen der geltenden Einwilligungen und Datenschutzregelungen des WTCD veröffentlicht. Wer einer bestimmten Form der Veröffentlichung widersprechen möchte, wendet sich an die Turnierleitung oder den Vorstand. Die Teilnahme an der sportlichen Rangliste soll nicht allein davon abhängig gemacht werden, ob eine Person ein Profilbild hochlädt oder einer Veröffentlichung von Fotos in sozialen Medien zustimmt.
30. Profilpflege und Profilbild
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ihre persönlichen Daten bei eTennis aktuell und vollständig zu halten. Hierzu gehören insbesondere:
- Vor- und Nachname,
- erreichbare Kontaktdaten,
- Geburtsjahr beziehungsweise Altersklasse,
- aktuelle Leistungsklasse, soweit vorhanden,
- ein aktuelles persönliches Profilbild.
Ein gut erkennbares Profilbild erleichtert die Kontaktaufnahme und hilft insbesondere neuen Mitgliedern und Teilnehmenden aus unterschiedlichen Mannschaften, sich auf der Anlage gegenseitig wiederzuerkennen. Das Hochladen eines Profilbildes wird ausdrücklich empfohlen, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die sportliche Teilnahme.
31. Verhalten und Fair Play
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zu einem respektvollen und sportlichen Verhalten. Dazu gehören insbesondere:
- zuverlässige Terminabsprachen,
- zeitnahe Reaktionen auf Forderungen,
- pünktliches Erscheinen,
- ehrliche Linienentscheidungen,
- respektvolle Kommunikation,
- sorgfältige Ergebniseingaben,
- ein angemessener Umgang mit Sieg und Niederlage.
Diskriminierende, beleidigende, bedrohende oder wiederholt unsportliche Verhaltensweisen werden nicht toleriert.
32. Verstöße gegen die Regeln
Bei Verstößen gegen diese Regeln kann die Turnierleitung nach Anhörung der Beteiligten geeignete Maßnahmen treffen. Mögliche Maßnahmen sind:
- ein Hinweis oder eine Ermahnung,
- eine Verwarnung,
- die Aufhebung einer Forderung,
- die Wertung eines Spiels,
- die Korrektur einer Ranglistenposition,
- eine zeitweise Forderungssperre,
- der Ausschluss aus einer Wertungsperiode,
- der vorübergehende oder dauerhafte Ausschluss aus den WTCD Championships.
Die Maßnahmen sollen verhältnismäßig sein und die Umstände des jeweiligen Einzelfalls berücksichtigen.
33. Streitfälle und Entscheidungen
Bei Unstimmigkeiten sollen die Beteiligten zunächst versuchen, eine faire und einvernehmliche Lösung zu finden. Ist eine Einigung nicht möglich, entscheidet die Turnierleitung. Zur Klärung können insbesondere berücksichtigt werden:
- Stellungnahmen der Beteiligten,
- Nachrichten und Terminabsprachen,
- Platzbuchungen,
- Ergebniseinträge,
- Aussagen weiterer anwesender Personen.
Die Entscheidung der Turnierleitung ist für die Organisation und Ranglistenwertung der WTCD Championships verbindlich. Vereinsrechtliche Zuständigkeiten des Vorstands bleiben unberührt.
34. Turnierleitung
Die Organisation und Betreuung der WTCD Championships übernimmt die vom WTCD benannte Turnierleitung. Sie ist insbesondere zuständig für:
- die Aufnahme neuer Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
- die Ersteinstufung und Einteilung in Lostöpfe,
- die Eingliederung später hinzukommender Personen,
- die Klärung technischer Fragen,
- die Aufhebung oder Verlängerung von Forderungen,
- die Bearbeitung fehlerhafter Ergebniseingaben,
- Entscheidungen bei Streitfällen,
- die Feststellung der Wertungsberechtigung,
- die Ermittlung der Clubmeisterinnen und Clubmeister,
- die Ermittlung der Top-Platzierungen,
- die Vergabe von Sonderauszeichnungen,
- die Pflege der Hall of Fame,
- notwendige Anpassungen der Ranglistenorganisation.
Die Kontaktdaten der zuständigen Personen werden auf der WTCD-Website und nach Möglichkeit auch auf der eTennis-Seite veröffentlicht.
35. Technische Einstellungen bei eTennis
Die technischen Einstellungen der Forderungspyramide werden durch die Turnierleitung vorgenommen. Hierzu zählen insbesondere:
- der zulässige Forderungsbereich,
- Fristen für offene Forderungen,
- Sperrfristen für Wiederholungsforderungen,
- die Auswirkungen eines Ergebnisses auf die Rangliste,
- Möglichkeiten zur vorübergehenden Inaktivierung,
- die Freigabe und Bestätigung von Ergebnissen.
Bei Abweichungen zwischen diesen allgemeinen Regeln und zwingenden technischen Einstellungen bei eTennis gelten für die unmittelbare Ranglistenberechnung zunächst die Einstellungen des Systems. Die Turnierleitung ist berechtigt, offensichtliche Fehler zu korrigieren und die Regeln beziehungsweise Systemeinstellungen für die Zukunft aufeinander abzustimmen.
36. Änderungen der Regeln
Der WTCD kann diese Spiel- und Forderungsregeln anpassen, wenn dies aufgrund praktischer Erfahrungen, technischer Änderungen oder zur Sicherung eines aktiven und fairen Wettbewerbs erforderlich ist. Wesentliche Änderungen werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben. Für bereits abgeschlossene Forderungsspiele gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Matches gültigen Regeln.
37. Inkrafttreten
Diese Spiel- und Forderungsregeln treten mit dem offiziellen Start der WTCD Championships in Kraft. Mit dem Beitritt bestätigen die Spielerinnen und Spieler, dass sie die Regeln gelesen haben und anerkennen.

